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Herren 60 der MSG Zierenberg/Habichtswald gewinnen auch das Spitzenspiel in Espenau! Am Sonnabend, den 20.06.09, traten unsere Herren 60 beim bis dahin ebenfalls ungeschlagenen TC BW Espenau zum wohl vorentscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Gruppenliga an. Auf der Anlage in Espenau entwickelte sich das von allen Beteiligten erwartete spannende Match. Da die MSG mit einer durch Krankheiten geschwächten Mannschaft anreisen musste (kurzfristig war auch noch V. Kampmann auf tragische Weise ausgefallen – wir wünschen ihm auch auf diesem Wege eine baldige Genesung), schien der Ausgang der Begegnung völlig offen.
Wolfgang Most begann an 2 in gewohnt sicherer Manier trotz seiner Rückenprobleme mit einem klaren Sieg. Gleichzeitig entwickelte sich an Nr. 4 ein sowohl kurioses wie dramatisches Match. Wolfgang Peters kam zunächst überhaupt nicht ins Spiel und musste den 1. Satz chancenlos mit 1:6 seinem Gegner überlassen. Im 2. Satz drehte er dann den Spieß um und gewann seinerseits mit 6:1. Die Entscheidung musste also im Champions-Tiebreak fallen. Hier wogte das Match ständig hin und her. Beim Stand von 9:7 hatte W. Peters einen Matchball, den er leichtsinnig vergab und letztlich dafür bestraft wurde und das Match mit 13:15 verlor. Heinz Trouvain zeigte seine wohl bis dahin beste Saisonleistung und gewann an Nr. 3 in beeindruckender Manier sein Match. Michael Großkurth hatte an Nr. 1 mal wieder eine unerfreuliche Begegnung. Sein Gegenspieler war wohl nur aufgestellt worden, um ihn – wie man so schön sagt - aus dem Match zu nehmen. Beim Stand von 4:1 für M. Großkurth gab er das Match kampflos auf. An Nr. 5 hatte sich Gerhard Leinweber trotz angeschlagener Gesundheit bereit erklärt, der Mannschaft zu helfen, damit Edgar Grätz seine Begegnung an Nr. 6 spielen konnte. Leinweber verlor schließlich mit halber Kraft spielend, zog sich aber trotzdem beachtlich aus der Affäre – unser besonderer Dank gilt ihm dafür, dass er sich so in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte. Ein ganz besonders dickes Lob gilt allerdings unserem an diesem Tage „reaktivierten“ ältesten Aktiven, Edgar Grätz. Trotz starker Wadenprobleme kämpfte er in altbewährter Weise seinen Gegenspieler im Tiebreak des dritten Satzes nieder und sorgte so für die vorentscheidende Führung von 4:2 nach den Einzeln. Für die anstehenden Doppel hieß das, dass zumindest eine Begegnung gewonnen werden musste, um den Gesamterfolg sicher zu stellen. Das Doppel 1 (Großkurth/Peters) ließ dann auch nichts anbrennen und gewann sehr abgeklärt mit 6:2 und 6:1. Damit war der Erfolg mit 11:10 gesichert – die Luft war ein wenig raus und die beiden anderen Doppel verloren ihre nun bedeutungslos gewordenen Spiele nach einem sehr langen Tennistag in Espenau. Man soll ja bekanntlich das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor man ihn erlegt hat, jedoch spricht von der Papierform alles dafür, dass nunmehr dem Aufstieg in die Gruppenliga nichts mehr im Wege stehen dürfte. v. links n. rechts: Gerhard Leinweber, Dieter Stockfisch, Gerd Rutschinski, Wolfgang Peters, Edgar Grätz, Wolfgang Most, Heinz Trouvain, Michael Großkurth
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